Laika ist ca. 19 Jahre und wurde Anfang 2002 wegen Kopfscheuheit von mir behandelt. Ausserdem litt Laika unter Mauke mit dick geschwollenen Beinen, zudem ging sie hinten noch extrem unrund aufgrund ihrer Arthrose und stand kurz vor der Dämpfigkeit. Sie ist ein ehemaliges Springpferd, was jedoch nur freizeitmäßig geritten wurde. Daneben hatte sie noch die "Macke", sich beim Trensen und Satteln in die Stallgasse zu schmeissen. Anfang 2004 nun wurde Laika abgegeben, weil die Besitzer weder Zeit noch Geld hatten, sich weiter um das Tier zu kümmern. Der Unterhalt wurde zuerst durch Paten gesichert. Im Mai 2004 waren jedoch keine Paten mehr da. Mir blieb nichts anderes übrig, als ein neues zu Hause für unsere "Schnecke" zu suchen. Mit viel Überredungskunst brachte ich meinen Mann Jochen ( Hufschmied von Laika und Loveno ) dazu, Laika zu nehmen. Das war eine mehr als glückliche Fügung, denn so konnte Laika bei mir bleiben. Sie ist eine geduldige Patientin und hervorragende "Lehrerin", denn sie brachte mir das Reiten bei. Sie wurde von uns gebisslos Western geritten, allerdings sehr selten, da wir wenig Zeit fürs Reiten finden. Meistens geniesst sie mit Loveno einfach nur das Leben im Offenstall bei den anderen Pferden auf unserem Hof. Im April 2007 bekam sie jedoch ihren ersten Allergieschub seit wir hier in der Lüneburger Heide leben und sie hatte akute Atemnot. Noch nicht einmal Cortison und Antispasmolitikum brachten ihr Linderung. In einer langwierigen ganzheilichen naturheilkundlichen Behandlung unter Einsatz der Phytotherapie und Australischen Buschblüten bekam meine tapfere Laika so nach und nach Linderung. Mittlerweile ist sie wieder völlig hergestellt, atmet normal und hat (fast) ihr altes Kampfgewicht wieder.

Im März 2008 zuerst unerklärbare Lahmheiten, erhöhten Gehalt an Staphylokokkus dermatitis und Pilzbefall, dann ein neuer Schub in ihrer COB. Diesmal halfen auch nicht die Kräuter, die sie schon prophylaktisch bekam, damit es nicht wieder zu einem Schub kommt. Sämtliche Naturheilkunde schlug nicht an, das Immunsystem und die Lunge machten nicht mehr mit, so dass wir uns entschlossen haben, ihr Lieden zu ersparen.

Gestern dann am 5.5.2008 um 16.30 hat Laika die Räume gewechselt, ein friedliches schnelles von uns gehen. Ihre Herde wusste wohl schon lange wie krank sie war, sie ist ruhig und sucht nicht.

Ich danke Laika für alles, was sie mich gelehrt hat, für Ihre unendliche Geduld mit mir. Ich habe ihr verprochen, dass kein Mensch sie jemals schlecht behandeln würde und sie immer bei mir bleiben dürfe, dieses Versprechen habe ich einlösen können.

Da Laika meine erste pferdische Reikipatientin war, ist sie auch in meinem Buch Gesundes Pferd - Reiki vielfach zu sehen, auch so wird sie immer präsent und unvergessen bleiben, in unseren Herzen sowieso.

Laika sollte als Apell für viele Pferdehalter stehen. Hat das Pferd Atemprobleme, lasst es nicht zu COB und letztendlich einem Sterben auf Raten kommen ! Macht Euch schlau über Haltungsbedingungen, Grundbedürfnisse, Ernährung und Stoffwechsel Eures Pferdes !!!!! Wenn die Erkrankung erst einmal chonisch wird, so kann man maximal lindern !!!! Gebt dem Pferd was es braucht... artgerechte Haltung (am besten im Offenstall) mit ganztägig Bewegung, ganztägigen Zugang zu GUTEM Heu, kein eiweissreiches Futter wie Silage oder Hafer, vorsorgliche Blutuntersuchungen und und und

Solltet Ihr Euer Pferd doch erlösen müssen (so oder so kommt ja der Tag), dann achtet bitte darauf, dass es schnell und ohne Todeskampf geht und wählt Eutha77. Für viele Tierärzte ist dies noch nicht selbstverständlich und sie spritzen noch T61. Hier könnt Ihr Euch über beide eingesetzten Mittel schlau machen.

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