

Die Farbtherapie (Chromotherapie)
In der Farbtherapie, die auch Chromotherapie genannt wird, nutzt man die positive Wirkung der Farben auf Körper und Seele.
Die Lehre der Heilkraft der Farben geht schon auf die Chinesen zurück, die schon vor rund 2000 Jahren Kranke in rote Gewänder gehüllt haben, weil Rot belebt, und Darmkranke mit gelber Farbe angestrichen haben, weil Gelb verdauungsfördernd ist. Der Grund dafür ist, dass die Farben des Regenbogens sich in den sieben Energiezentren (Chakren) des Körpers widerspiegeln. Sind die Energiezentren blockiert, fühlt der Körper sich krank. Mit Hilfe von Farbschwingungen kann die Energie wieder fließen.
Im Jahr 1666 entdeckte der Physiker Isaak Newton, dass sich das Licht aus den sogenannten Spektralfarben zusammensetzt. Licht und Farben gehören untrennbar zusammen. Zu den Spektralfarben gehören Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett und es sind auch die Farben des Regenbogens. Jede Farbe besitzt eine bestimmte Wellenlänge und somit auch Energie, die auf den Körper übertragen werden kann.
So ist es z.B. bekannt, dass blaues Licht kühl und beruhigend wirkt während rotes Licht Wärme spendet und anregt. Nur die Komplementärfarben (Farben die zusammen weiß ergeben) wie Rot und Grün, Orange und Blau sowie Gelb und Violett können sich in ihrer Wirkung aufheben.
In jeder Kultur werden seit jeher Farben mit bestimmten Gefühlen, heilenden Kräften oder auch Aussagen in Verbindung gesetzt. Die Basis der Farbtherapie ist daher die heilende oder lindernde Wirkung der Farben zu ergründen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Farben nicht nur einen Gemütszustand auswirken, sondern auch direkt auf körperliche Prozesse Einfluss nehmen können.
Jeder einzelnen Spektralfarbe wurden Eigenschaften zugeordnet, die bei einer Behandlung wirksam werden. In manchen Kulturen werden auch die Farben mit den Jahreszeiten, den vier Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser, den Chakren oder sogar den Planeten in Verbindung gebracht.
Das "hermetische Dreieck",
benannt nach dem altägyptischen Philosophen Hermes Trismegistos spielt
bei der Farbtherapie eine sehr wichtige Rolle. Hierbei werden die drei Grundfarben
Rot, Gelb und Blau, die auch aus der Ittenschen Farbenlehre bekannt sind,
den drei sogenannten Keimblättern zugeordnet.
Aus den verschiedenen Keimblättern (Zellverbände) entwickeln sich
beim Embryo alle Organe und Organsysteme. Blau steht für das Ektoderm,
das für Haut, Haare, Nervensystem und Nägel zuständig ist,
Gelb für das Entoderm, das die inneren Organe und die Drüsen hervorbringt
und Rot für das Mesoderm, dem Herz-Kreislauf und der Bewegungsapparat
zugeordnet sind.
Biologen, Mediziner, Therapeuten der Komplementärmedizin und Psychologen untersuchen seit langem die Wirkung der Farben auf Menschen.
Die Farbtherapie wird über
die Augen mittels Farbtäfelchen, als Farbbestrahlung, über die Farben
der Nahrungsmittel und Getränke, als Farbbäder, über Farbvisualisierung
(z.B. beim Reiki), mittels direktem Kontakt mit farbigem Material, Steinen,
Decken und auch als Farbakupunktur angewendet.
Als Lichtquelle eignen sich alle farbigen Lampen wenn nicht parallel dazu
weisses Licht ausgestrahlt wird. Wegen der flackernden Frequenzen sind Sparlampen
und Leuchtstoffröhren nicht geeignet, da diese von Tieren als unangenehm
wahrgenommen werden.
Die Farbtherapie wird mittlerweile
auch schon an Tieren angewendet. Allein schon durch eine farbige Raum- oder
Stallgestaltung oder farbige Decken oder Bandagen kann das Tier entsprechend
beeinflusst werden.